| Foucault
und Phasenkontrast
Im
Frühjahr 2000 wurde der Autor über nachfolgende französische
Website auf ein Meßverfahren aufmerk-
sam,
das sich als interessante Alternative anbot, zur Qualität von optischen
Systemen fundiertere Aussagen
machen
zu können.
http://www.astrosurf.com/tests/test460/test460.htm#haut
Auch
die Franzosen unter David Verneth benutzen dieses Phasenkontrast-Verfahren
dazu, zur Glätte bzw.
Micro-Struktur
von Newton-Spiegeln qualitative Aussagen zu machen, aber auch noch den
Bereich zu nen-
nen,
in dem diese Rauhheit eine Rolle spielt. Die Website enthält das Beispiel
eines 460 mm Newton-Spie-
gels,
der vor der Nachbearbeitung hinsichtlich der Fläche von einem "Künstler"
hergestellt worden war, der
beispielsweise
bei diesem Spiegel eine deutlich abgesunkene Kante mit einem Haltering
kaschiert hatte,
und
auch dem Autor einen Spiegel über eine Retouche regelrecht "versaut"
hatte. Während der Nachweis
solcher
Flächen-Sünden mit dem Foucault-Test nur bedingt möglich
ist, und schon gar nicht mit dem
Interferometer,
kann man mit diesem so genannten PhasenKontrast-Verfahren mit erheblich
höherer Deut-
lichkeit
den Nachweis führen. So benutze ich dieses Meßverfahren in erster
Linie als Foucault-Test mit
weitaus
deutlicherem Ergebnis. Es werden also zwei Dinge sichtbar:
-
die Topografie, wie sie unter Foucault zu erkennen ist
-
die Feinstruktur der Fläche, wie sie unter dem strengen PhasenKontrast-Plättchen
zu sehen wäre
Wir
benutzen also zwei Phasenkontrast-Verfahren:
-
einen SW-Negativ-Film, den 2415 TP SW-Film von Kodak, und dem Beispiel,
wie es auf nachfolgender
französischer
Website beschrieben ist, übrigens auch auf meiner http://rohr.aiax.de/
(mit einer unscharfen
Kante)
-
oder einem Phasenkontrast-Plättchen aus Glas, das einen dünnen
0.15 mm Alu-Strich trägt mit einer
Dichte
so um 2.18, mit einer scharfen Kante. Wir variieren noch die Parameter
und optimieren sie.
http://www.astrosurf.com/tests/contrast/contrast.htm#haut
Auf
dieser Website wird auch das Prinzip erklärt, das ich in Kurzform
von der Strahlen-Optik her erklären
möchte:
Das Bild der französischen Website bitte zugleich betrachten:
Ein
Spiegel wird von einem Lichtstrahl in einem Punkt angeleuchtet. Von diesem
Punkt der Spiegelober-
fläche
geht ein Lichtstrahl aus in Richtung Beobachter, Auge, Kamera etc. Das
ist das direkte Licht, das
eine
bestimmte Helligkeit hat. Wenn die Spiegelfläche absolut glatt wäre
bis in die Atom-Schicht, würde
das
gesamte Licht ohne Streulicht beim Beobachter landen. Nun streut aber die
Fläche, auf die der ursprüng-
liche
Lichtstrahl fiel, und ein bestimmter Teil dieses Lichtstrahles wird in
einem Kegel gestreut, gerade so,
wie
wenn ein Lichtstrahl auf eine ebene Fläche mit Glas-Gries fallen würde,
auch da sorgt die Rauhheit für
eine
Streuung. Nun ist aber zwischen dem hellen reflektierten Strahl und dem
Streulicht ein enormer Hellig-
keits-Unterschied.
Man muß also das "direkte" Licht dämpfen, um es mit dem "indirekten"
Licht vergleichen
zu
können. Möglicherweise ist nun der Winkel zwischen direktem und
indirektem Lichtstrahl der Grund, wa-
rum
sich die Phasen der Lichtwelle addieren und damit den Kontrast verstärken.
Diese Fragen sollen aber
die
Theoretiker erklären. Es geht zunächst nur um das Verständnis,
warum es überhaupt zu solchen viel
kontrast-reicheren
Bildern kommt. Der Quellen gibt es mittlerweile viel, Michael Leckel auf
astronomie.de
ist
in vielerlei Hinsicht fündig geworden.
Die
bisherige Diskussion besonders auf dem Nachbar-Forum konnte zeigen, daß
mit dem normalen Industrie-
Phasenshift-Interferometer
Rauhheits-Messungen nicht möglich sind, obwohl von manchen aus wahrschein-
lich
merkantilen Gründen hartnäckig behauptet wurde. Also benutzt
die Industrie zur Rauhheits-Messung
entweder
das Normaski-Mikroskop zur Rauhheits-Messung oder ein spezielles Phasenshift-Mikroskop,
eben
falls
zur Rauhheits-Messung, weil gerade Optiken für die Chip-Herstellung
einen hohen Kontrast brauchen
und
demzufolge eine hohe Flächenqualität. Aber auch bei den Astro-Optiken
ist dieser PhasenKontrast-Test
ein
interessantes Qualitäts-Kriterium und deswegen nicht immer beliebt,
wenn man damit mindere Flächen-
Qualität
nachweisen kann, bzw. bei "Billig-Produkten" nachweisen kann, daß
die Ablehnung nur ein durch-
sichtiges
Konkurrenz-Kampf-Manöver ist. Daher gerät der Autor bei einigen
Händlern in die Schuß-Linie, der
er
jedoch bisher erfolgreich stand gehalten hat.
01
Foucault zeigt nicht alles
Ein
hochwertiger 15-Zoll Newton-Spiegel aus USA zeigt im Foucault-Test eine
fast störungsfreie Fläche.
Keine
Zonen, topfeben, die leichten Schatten sind Reste der Dejustage vom Meßaufbau,
Newtonspiegel
reagieren
sofort mit Koma, wie sich am Interferogramm nachweisen läßt.
Jeder, der diesen Spiegel
benutzt,
kann sich glücklich schätzen, ein Spiegel, der an den Planeten
höchste Kontraste entwickelt.
Fast
entwickelt,
...
wenn er noch die Glätte von Amateur-Spiegeln hätte. Und genau
die sieht man noch nicht.
02
Mein Markenzeichen
Trotzdem
hat dieser herrliche Spiegel noch eine Struktur. Der Bogen bei 12.00 Uhr
ist ein kaum wahrnehm-
barer
Kratzer auf meinem Kollimations-Planspiegel, der im übrigen außerordentlich
glatt ist, wie ich verständ
licherweise
in eigenen Untersuchungen nachgewiesen habe. Diese Rauhheits-Struktur sieht
man, wenn man
das
Licht meines Lichtspaltes, wie er weiter unten gezeigt wird, durch die
Optik schickt und auf den
ca.
0.1 mm dicken Strich des Filmnegativs projiziert, der eine Dichte von ca.
2.0 hat. Damit ist auch die Frage
von
Michael Leckel beantwortet, wie feine Kratzer im PhasenKontrastTest ausschauen
könnten. Bei dieser
Testanordnung
spielt also der Foucault-Test noch eine wichtige Rolle als Kombination
von Foucault und
PhasenKontrast.
03
Die Dichte erhöhen
Wenn
man die Dichte der dünnen Linie erhöht, nimmt auch der Kontrast
zu, und man sieht die Flächen-
Struktur
noch deutlicher. Es ist also ein Spiel mit dem Licht, der Spaltbreite und
der Linien-Dichte und ein
bißchen
auch mit der unscharfen Kante dieser Linie, wie ich herausgefunden habe.
Siehe auch die Erläuter-
ungen
auf meiner eigenen Website, wo ich die Linien-Struktur unter dem Mikroskop
untersucht habe.
04
Ein Spiegel aus Rußland
Aus
Wettbewerbsgründen versage ich mir, den Hersteller der jeweiligen
Optiken zu nennen. Das Spektrum
von
verschiedensten Beispielen läßt sich auf allen Seiten finden.
Auch dieser Spiegel schaut unter dem
Foucault-Test
"super" aus. Daß er einen Astigmatismus-Fehler hat, wird in diesem
Test noch nicht so deut-
lich.
05
Retouche unter PhasenKontrast deutlich sichtbar.
Viel
exakter als es der Foucault-Test zeigen könnte, sieht man nun eine
recht glatte Grundstruktur der Fläche,
also
glatter eigentlich, als beim vorherigen Spiegel, aber weitaus deutlicher
die Zone, die Retouche der Zone
und
die Tatsache, daß sie in Dreiecken über den Spiegeldurchmesser
ausgeführt wurde, bzw. in tangentialen
Strichen.
Noch viel deutlicher bei Bild Nr. 23 erkennbar.
06
Reiner PhasenKontrast zeigt glatte Fläche
MIt
dem Glasplättchen verschwindet der Foucault-Effekt und nur noch die
Mikro-Struktur bleibt übrig.
Spätestens
daran sieht man dann, daß die Grundpolitur sehr glatt war, bevor
sich einer mit der Retouche zu
"schaffen"
machte. Kurt Schreckling und Stathis Kafalis wäre das nicht passiert.
Deren Spiegel sind ein
rühmliches
Beispiel für heimische Spiegelschleifer-Kunst! Das schätze ich
besonders hoch ein, weil ich
jeden
Tag Spiegel messen darf.
07
Ein ganz lausiges Beispiel
Es
gibt aber auch in Deutschland "Künstler" die für solche "hochwertigen"
Spiegel horrende Summen ver-
langen,
weil der Kunde erst am Himmel merkt, daß mit der hochgepriesenen
Optik was nicht stimmen kann.
Schon
beim Foucault-Test werden die Zonen erschreckend deutlich sichtbar. Ein
Glück, daß der Autor bei
diesem
Zeitgenossen nie einen Planspiegel bestellt hat, obwohl er dort einmal
anfrug und abgeschmettert
wurde.
08
Der Wert der PhasenKontrast-Messung
wird
bei diesem Beispiel deutlich. Sehr viel exakter läßt sich über
diese Meßmethode sowohl die Topografie
der
Fläche, wie auch deren Feinstruktur sichtbar machen. Von der Feinstruktur
nicht mal so schlecht, von
den
Zonen her verheerend!
09
Am Stern schaut die Angelegenheit
dann
so aus. Und das war der Grund, warum der "glückliche" Besitzer schon
ahnte, daß mit seinem Spiegel
irgend
etwas sein müßte. Zieht man also eine Zwischen-Bilanz, dann
läßt sich neben den üblichen quantita
tiven
Werten wie PV und RMS der Wellenfront und dem Strehl zwar eine genaue Aussage
hinsichtlich der
Topografie
bzw. des Öffnungsfehlers machen, auch beim ZYGO nicht anders, hinsichtlich
der Flächenglatt-
heit
jedoch, die für hohen Kontrast zuständig ist, muß die Interferometrie
passen, da ist selbst der Ronchi-
Gitter-Test
genauer, wenn man ihn richtig lesen kann. Damit kann der Streit, ob man
mit dem normalen
Interferometer
Microrauheit sehen könne, als erledigt betrachtet und als merkantiles
Manöver gewertet
werden.
10
Speichen auf der Schmittplatte ?
Die
lupenreinen Theoretiker störten sich auf dem anderen Board an der
Tatsache, daß ich mit diesem Test
recht
unbekümmert auch durch Mehrflächen-Systeme "marschiert" bin.
Es ist eigentlich schon ein Frevel,
den
Newton-Spiegel über einen Kollimations-Spiegel auf Rauhheit zu untersuchen.
Da könnte ja mein Kolli-
mations-Planspiegel
mit 1:2 in das Meßergebnis eingehen, und dieses verfälschen,
weshalb solche Mes-
sungen
allenfalls aus dem Krümmungsmittelpunkt der Parabel möglich sein
sollten, und sich alle übrigen
Mehrflächen-Systeme
einer Untersuchung verschließen sollten. Warum aber der Foucault-Test,
der Ronchi-
Gitter-Test,
der Interferometer-Test durch Mehrflächen-System "durchdarf", bei
den Rauhheits-Messungen
plötzlich
aber nicht, obwohl der noch stark die Züge eines Foucault-Tests trägt,
konnten mir die Vertreter der
reinen
Lehre nicht beantworten. Unabhängig von dieser Theorie-Diskussion
sind die Ergebnisse trotzdem
hochinteressant.
Es muß also genauer untersucht werden, aus welcher der Flächen
eines SC-Systems
diese
merkwürdige Speichenstruktur kommen könnte, die bereits am Stern
und am Foucault-Test erkennbar
wird.
11
das PhasenKontrast Bild
Die Auflösung
des Rätsels
Wenn
man die Rückseite eines SC-Hauptspiegels gesehen hat, bei einigen
Herstellern
ein
Pressling mit Verstärkungs-Rippen, dann wird einem klar, woher diese
Art Struktur
herrührt.
12
Der Intererfometer zeigt es ebenfalls
Wie
hoch diese Speichen als "Stege" sein müssen, zeigt der Interferometer
bei der Astigmatismus-Prüfung.
Die
Speichen sind als "Spitzen" eindeutig zu erkennen, und liegen sicherlich
unweit von L/10 PV wave.
Also
bereits erheblich über der üblichen Rauhheit bis zu 30 nm. Natürlich
steht die Diskussion aus, wie taug-
lich
das Gerät für die Fotografie und für die Planeten-Beobachtung
ist, aber auffällig ist dieses Merkmal alle-
mal
und mit der PhasenKontrast-Methode gut darstellbar.
13.
Perfekt in jeder Hinsicht ein Maksutov System
Perfekt
in jeder Hinsicht mit einem Strehl von 0.99 erwies sich ein Newton-Maksutov.
Da gibt es keinen
Unterschied
mehr zwischen Foucault ...
14
und PhasenKontrast.
Hier
haben beide Tests ihre Grenzen, was Händler wie stolzer Besitzer gleichermaßen
freut. Mich übrigens
auch!
15
Bei 532 nm gemessen mit ganz leichter Koma
Bei
532 nm gemessen, statt der üblichen 632.8 nm, und trotzdem noch einen
Strehl von 0.99 bedeutet, es
mit
einer perfekten Optik zu tun zu haben. Dem stolzen Besitzer riet ich damals,
das Gerät nie mehr zu ver-
kaufen.
Das war aber vergebens. Weil der Sternfreund nichts für Maksutovs
übrig hat, wählte er stattdessen
einen
Refraktor. Hoffentlich ist er damit glücklicher.
16
Wozu der Ronchi-Test auch gut ist
Interessanterweise
läßt sich die Flächenrauhheit auch über Ronchi-Gramme
darstellen. Bei einer sehr glatten
Fläche,
wie die von Kurt Schreckling und Stathis Kafalis, haben die hellen Ronchi-Linien
eine gleichmäßige
Ausleuchtung
ohne jede Störung, und saubere störungsfreie Kanten und Beugungs-Linien.
Auch bei diesem
Maksutov-Beispiel
läßt sich dies verdeutlichen. Sehr viel unruhiger hingegen sind
oft die Ronchi-Linien bei
dem
vorher genannten Beispiel.
17
Dazu passend auch das Interferogramm des Herstellers
...
dessen Linien ganz bestimmt nicht die Mikro-Rauhheit darstellen können,
sonst würden die Bilder vorher
ganz
anders aussehen. Also ist eine sorgfältige Unterscheidung zwischen
der Interferometer-Messung der
Phasen-Kontrast-Messung
sicher sinnvoll.
18
Der 12-Zoll Newton
von
Stathis Kafalis unter Foucault - ein Traum
19
unter PhasenKontrast nahezu gleich aber noch deutlicher
20
Der eine PhasenKontrast-Test fast ohne Struktur
21
Die Messung am Spalt
Die
letzte Rettung, wenn ich ganz genau wissen will, was eine Optik kann, dann
frage ich nach der Ab-
bildung
meines Lichtspaltes, den ich mittlerweile ganz genau kenne und vermessen
habe. Je kontrastreicher
ich
die bekannten Strukturen erkennen kann, umso besser die Optik. Da passiert
es beispielsweise, daß ich
meinen
LOMO-Spiegel 380/1900 untersuche. Der sollte allererste Sahne sein - isser
auch. Um die Meß-
anordnung
ist ein Styropor-Haus "gebaut", damit die Luft steht. Tubus-Seeing kennt
jeder, macht auch das
Bild
kaputt. Nachdem sich die Luft im "Kanal" beruhig hat, habe ich also eine
sehr gute Spalt-Abbildung.
Weil
ich kurz eine der Styropor-Platten heben muß, entsteht eine Verwirbelung,
die für die nächsten Minuten
das
"scharfe" Vergnügen empfindlich stört. Den gleichen Vorgang kann
man bei SC-Systemen beobachten,
die
man senkrecht auskühlen sollte. Auch diese Systeme sind erst nach
einer entsprechenden Auskühlzeit
bereit,
ihre volle Leistung zu zeigen. Einem Maksutov geht es nicht anders. Die
hochauflösende Spaltfoto-
grafie
übe ich noch.
22
Spalt unter dem Mikroskop
Trotzdem
weiß ich genau, wie mein Spalt im unteren Teil aussieht und kann
damit sehr exakt die Definition
von
optischen Systemen untersuchen. Und genau nach diesen Strukturen suche
ich, beim Prüfen einer
Optik.
Kurts Spiegel zeigte also alles bis in den 1 Micron-Bereich - also schließe
ich messerscharf, daß
an
der Rauhheits-Diskussion was dran sein muß. Auch entsteht dadurch
der Wunsch, eine quantitative
Aussage
zu den gesehenen Strukturen auf irgendeinem Weg bekommen zu können.
Obwohl die Rangord-
nung
von Rauhheits-Unterschieden auch schon sehr aufschlußreich sein kann,
aber hinsichtlich der Kombi-
nation
mit dem Spalt vielleicht noch deutlicher herausgearbeitet werden kann.
23
Beispiel Spiegel aus Russland
Ein
anderer 12-Zoll Spiegel mit deutlichen "Kratz-Spuren", der aber nach Auskunft
des
Besitzers
ein sehr kontrastreiches Bild abliefern soll. (?)
24
Eine bekannte Frauenhofer Marke
25
Ein SC-System mit einer Schmittplatte aus Floatglas?
Merkwürdig
die linearen Strukturen über die ganze Fläche, als ob man bei
der Schmittplatte Float-Glas
verwendet
hätte.
26
Ein 300-Kugelspiegel aus dem Krümmungsmittelpunkt
und
zugleich eine Möglichkeit, Planflächen auf Glattheit im doppelten
Durchgang zu untersuchen.
Mit
diesem Bericht dürfte der Wert der PhasenKontrast-Messung in Kombination
mit dem Foucault-Test
deutlich
geworden sein. In einer erheblich deutlicheren kontrastreicheren Weise
lassen sich optische
Systeme
untersuchen und vergleichen. Auch hat dieser Vergleich zugleich Rückwirkungen
auf die anderen
Tests,
weil damit klar wird, was man bei anderen Tests auch schon sieht, bzw.
wo die Grenzen der anderen
Tests
sind.
Mit
diesem Bericht ist die "Höhe" der Mikrostruktur bzw. Flächenrauhheit
in keiner Weise beantwortet.
Aber
es wurde deutlich gemacht, daß die Interferometer-Messung herkömmlicher
Art auch ihre Grenze hat,
die
mit dieser Art Messung bis in den 1 Nanometer-Bereich verschoben werden
kann, also dort, wo die
Atom-Schichten
anfangen. Die genaue theoretische Durchdringung überlasse ich den
Physikern - mir geht
es
um das Werkzeug und seine Möglichkeiten.
Wolfgang
Rohr |